22 Jun 2026
DSWV erwartet Milliardenvolumen bei der Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika

Die zentrale Prognose der Branche
Der Deutsche Sportwettenverband DSWV hat eine konkrete Einschätzung zum erwarteten Wettvolumen während der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 veröffentlicht, die in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko stattfinden wird, während die deutschen Behörden und Lizenznehmer auf klare Zahlen achten, die den legalen Markt betreffen, und zugleich auf Risiken hinweisen, die mit illegalen Angeboten verbunden sind, da diese Schätzungen auf Erfahrungen aus früheren Turnieren basieren und die Aktivität rund um die deutsche Nationalmannschaft besonders hervorheben.
Experten des Verbands gehen davon aus, dass das gesamte Wettvolumen in Deutschland während des Turniers im Sommer 2026 nahe an eine Milliarde Euro heranreichen wird, wobei die lizenzierten Anbieter einen Anteil von 600 bis 700 Millionen Euro abwickeln sollen, während der Rest potenziell über nicht regulierte Plattformen fließen könnte, die außerhalb der deutschen Lizenzordnung operieren.
Aufteilung zwischen legalem und illegalem Markt
Die Verbandsvertreter betonen, dass die Differenz von bis zu 400 Millionen Euro ein erhebliches Volumen darstellt, das ohne behördliche Kontrolle oder Steuerabgaben abgewickelt werden könnte, während frühere Weltmeisterschaften gezeigt haben, wie stark die Beteiligung der deutschen Mannschaft das Interesse an Sportwetten steigert, und gleichzeitig die Nachfrage nach schnellen und zugänglichen Wettmöglichkeiten erhöht.
Mathias Dahms als Präsident des DSWV hat in der Stellungnahme darauf hingewiesen, dass ein längerer Verlauf der deutschen Mannschaft im Turnier traditionell zu höheren Umsätzen bei den regulierten Anbietern führt, da Fans in solchen Phasen verstärkt auf Spiele der Nationalmannschaft setzen, und dies sowohl die legale als auch die illegale Seite beeinflussen kann, wobei die Verbandsprognose von etablierten Mustern aus früheren Turnieren ausgeht.
Historische Muster und Erwartungen für Juni 2026
Beobachter des Marktes erinnern daran, dass Spiele mit deutscher Beteiligung in der Vergangenheit stets Spitzenwerte bei den Wetteinsätzen erzielten, und dies gilt besonders für die Gruppenphase sowie mögliche K.o.-Runden, während die Veranstaltung im Juni 2026 in Nordamerika stattfindet und damit in eine Zeit fällt, in der viele Zuschauer in Deutschland die Spiele verfolgen und gleichzeitig Wettoptionen nutzen.

Die Zahlen basieren auf internen Schätzungen des Verbands, die Erfahrungen aus vorangegangenen Großereignissen einbeziehen, und zeigen eine klare Trennung zwischen dem regulierten Sektor, der unter der Aufsicht der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder steht, und dem nicht lizenzierten Bereich, der weiterhin ein Risiko für Spieler und den Staat darstellt.
Auswirkungen auf lizenzierte Anbieter
Lizenzierte Betreiber in Deutschland profitieren von der klaren Regulierung, die seit Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrags gilt, und sie erwarten während der Weltmeisterschaft 2026 ein spürbares Wachstum, das durch die Sichtbarkeit des Turniers und die erhöhte Aufmerksamkeit für Fußballwetten getrieben wird, während der Verband gleichzeitig auf die Notwendigkeit hinweist, illegale Angebote konsequent zu bekämpfen, um den Marktanteil der regulierten Seite zu sichern.
Die Prognose des DSWV dient als Orientierung für Politik und Aufsichtsbehörden, die in den kommenden Monaten vor dem Turnier Maßnahmen zur Stärkung des legalen Angebots prüfen können, und sie unterstreicht zugleich die Bedeutung einer langen Turnierteilnahme der deutschen Mannschaft, weil diese Phase erfahrungsgemäß die höchsten Einsatzvolumina generiert.
Schlussbetrachtung
Die Einschätzung des Deutschen Sportwettenverbands liefert eine faktenbasierte Grundlage für die Diskussion um das Wettvolumen bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026, indem sie sowohl die Potenziale für den regulierten Markt als auch die Herausforderungen durch nicht lizenzierte Plattformen aufzeigt, und damit eine klare Zahlenspanne für die erwarteten Umsätze in Deutschland bereitstellt, die sich auf die Erfahrungen aus früheren Großereignissen stützt.